Bau einen RocketDragRacer

Bislang haben wir Euch nur gesagt, welche Regeln es beim RocketDragRace gibt. Aber wir haben keine Anleitung gegeben, wie man einen solchen Renner baut. Aus gutem Grund, denn jede Anleitung engt Euren Erfindungsreichtum ein und verhindert somit vielleicht eine brilliante Idee. Wer also nicht in eine Bahn gelenkt werden will, sollte jetzt lieber aufhören zu lesen.

Aber für alle, die einfach so einen Renner bauen wollen. Hier ist die einfache Anleitung dafür.

Geschätzer Aufwand

Zeit: 1 Stunde.

Kosten: Ca. 10 EUR

Wie baut meinen einen einfachen Racer?

Ok, was brauchen wir? Einen Druckbehälter nebst Verschluß / Ventil. Ein Chassis. Räder und vielleicht eine Steuerung, damit der Wagen geradeaus fährt. Und das ohne irgendwelche Spezial-Materialen oder -Werkzeuge.

Im Rahmen des Tutorials werden wir in Schritten Euch den Bau erläutern:

  1. Wasser-Rakete mit langem aber dafür geringeren Schub
  2. Chassis und Fahrwerk
  3. Steuerung (optional)

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Unsere neue Tischkreissäge

Das schöne an einem FabLab ist auch, dass man gemeinsam Maschinen kaufen kann, die so groß sind, dass sie nicht in den heimischen Keller passen und ansonsten auch das eigene Budget strapazieren würden.

Wesentlicher Baustein einer Holzwerkstatt ist natürlich eine Kreissäge. Unsere alte Baumarkt-Maschine war zwar für den Anfang einigermaßen geeignet, aber Genauigkeit, Schnittbild und nutzbare Maße waren sehr beschränkt. Deswegen haben wir im November 2015 beschlossen, endlich eine professionelle Maschine zu beschaffen.

Wir wurden nach längerer Suche bei Maschinenhandel Meyer in Göttingen fündig. Die Anforderungen waren:

  • Gutes Schnittbild
  • Geringe Vibrationen
  • Rolltisch, um die Werkstücke sauber schneiden zu können
  • Großer Arbeitstisch
  • 230 V Versorgung, um uns den Elektriker zu sparen

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Ausprobiert: Makrolon im 3D-Druck

Unser Mitglied Martin hat ein neues Filament für unseren Ultimaker organisiert: Polycarbonat. Oder besser bekannt unter dem Markennamen Makrolon von Covestro. Noch nie verwendet? Doch! Jede CD ist aus diesem Material.

Die Eigenschaften sind sehr verheißungsvoll: Sehr hohe Festigkeit, brilliante Transparenz und temperaturbeständig (bis zu 110° Grad) und dazu noch mit einer sehr angenehmen Haptik. Doch wie viele andere Filamente hatten wir natürlich unsere übliche Skepsis. Ob es wohl auf dem Druckbett haftet. Wenn ja, wie? Tritt übles Warping wie bei ABS auf? Schmiert es beim Druck? Haften die Layer?

Gefragt. Gekauft. Getestet.

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Workshop: Bau eines LowTech-Solarkochers

Am vergangenen Sonntag, dem 18.10.2015 war Michael Bonke im GarageLab zu Gast, der im Rahmen eines zweistündigen Workshops erklärte, wie einfach und extrem preisgünstig es ist einen Solarkocher zu bauen, der noch dazu zusammenklappbar und somit bestens transportabel ist. Insgesamt 6 Workshop-Teilnehmer ließen sich durch das herbstlich bedeckte Wetter nicht abschrecken und erfuhren, was es heißt Solarthermie anzuwenden, nämlich wie man aus Teilen einer handelsüblichen Fahrradtransport-Verpackung aus der Altpapiertonne, einer reflektierenden Folie, etwas Klebstoff und Schnurr einen funtionstüchtiger Solarkocher basteln kann, in dem man dann z.B. in einem mit mattschwarzer Farbe besprühtem Einmachglas Kartoffeln garen kann.

3D-Druck-Tipp: Reparatur-Gewinde nutzen

Schrauben und 3D-Druck: Ein kniffliges Thema

Schrauben und 3D-Druck sind immer ein schwieriges Thema voller Kompromisse. Gewinde lassen sich nunmal in kleinen Dimensionen mit einem FDM-Drucker nicht herstellen. Also greift man zu Lösungen, die z.B. eine Mutter aufnehmen oder man verwendet Blech-Schrauben. Bei der ersten Lösung ist der konstruktive Aufwand groß und bei der zweiten Lösung die Festigkeit ein Glückspiel.

Dank eines Tipps von Michael Krone von der Papierfliegerei gibt es aber eine einfache, stabile und schnelle Lösung: Reparaturgewinde-Einsätze.

So funktioniert es Weiterlesen

RocketDragRace 2015 – Der Vergleichstest

Am 26.07.15 fand das weltweit erste Rennen für Wasserraketen-Fahrzeuge statt — das RocketDragRace. Fünf gemeldete (und gefühlte 20 spontan erbastelte) Fahrzeuge traten zum Wettberwerb im Hinterhof an.

Neben zahlreichen Gästen und Schaulustigen waren auch Pressevertreter vor Ort und hatten durchweg einen großen Spaß. Feucht fröhlich. Nur ohne Alkohol.

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RocketDragRace 2015

Wir vom GarageLab in Düsseldorf starten die neue Rennserie RocketDragRace und laden Euch ein, eigene Fahrzeuge zu bauen und Euch mit anderen Teams zu messen. Natürlich mit nur einem Ziel: Spaß haben!

Worum geht es?

Mit einer normalen 1L PET-Cola-Flasche und Teilen eines Gartenschlauchs kann man mit einfachen Mitteln eine Wasserrakete bauen, die erstaunliche Höhen meistert. Hierzu findet ihr viele Informationen, Anleitungen und Videos.

Nur kann man damit auch einen Rennwagen antreiben? Wie hält man die Spur? Wie schnell wird er? Sollte man lieber einen langen und geringen Schub für die Rakete wählen oder einen kurzen und heftigen? Und wer baut die beste Lösung?

Wir haben dann mal einen kleinen Prototypen gebaut, damit Ihr seht, wie einfach es im Prinzip ist:

Wettbewerbe

DragRace

Es ist so einfach, wie es klingt: Euer Auto fährt mit Raketenantrieb so schnell es geht über eine gerade Rennstrecke. Von 0 auf 100! Je schneller das Fahrzeug am Ziel ankommt, desto besser.

Go & Stop

Der zusätzliche Wettbewerb klingt einfach, ist es aber nicht: Euer Raketen-Auto fährt in möglichst kurzer Zeit über eine gerade Rennstrecke und muss im Zielbereich zum Stehen kommen. Wer am schnellsten diese Aufgabe schafft, gewinnt.

Sonderpreise

Die Jury vergibt noch weitere Preise, um die Kreativität und den Spaß zu honorieren:

  • FuckUp-Award: Dein Auto zerschellt an der Boxenmauer? Es krepiert auf dem ersten Meter? Dann aber mit Stil!

  • Design-Award: Wer baut das schönste Rennfahrzeug?

  • Budget-Award: Wer schafft es, ein Fahrzeug mit dem geringsten Geld-Einsatz zu bauen?

  • Technology-Overkill-Award: Euer Auto blinkt, piept und sendet Twitter-Nachrichten während der Fahrt? Dann ist dieser Preis genau Euer Ding!

  • Innovation-Award: Wir haben keine Ahnung, welche Lösungen Ihr findet. Die innovativste soll nicht leer ausgehen. Egal wie schnell Ihr unterwegs seid

Reglement

Jedes Rennteam sollte eine faire Chance auf den Sieg bekommen. Dazu haben wir ein einfaches Reglement geschrieben, das auch viele nützliche Hinweise enthält. Aber Ihr sollt natürlich nicht alleine gelassen werden. Deswegen finden im Vorfeld zwei Bau-Workshops statt. Hier könnt Ihr auch schon Eure ersten Prototypen testen.

Termine

Anmeldefrist für die Teams: 01.07.2015

Anmeldung

Die Anmeldung für 2015 ist leider abgelaufen. Wenn Du im nächsten Jahr dabei sein willst, dann melde Dich einfach über unser Kontakt-Formular.

Tutorials und Hilfe

Stück für Stück zeigen wir Euch, wie man einen einfachen Racer bauen kann:

  1. Bau der Wasserrakete
  2. Bau des Chassis
  3. Bau der Lenkung und Steuerung

Impressionen vom ArduinoDay 2015

Die Arduino-Plattform entwickelt sich immer mehr zum Standard, wenn es darum geht, Ideen und Projekte mit Mikrocontrollern umzusetzen. Dabei besticht sie durch die flache Lernkurve für Anfänger und gleichzeitig durch die große Möglichkeiten in eigenen Projekten. Wenn etwas gemessen oder gesteuert werden soll, ist der Arduino stets ein treuer Begleiter.

Nachdem der erste ArduinoDay VollesHaus2014 im Lab bereits ein großer Erfolg war, haben wir uns 2015 der Hochschule Niederrhein in Krefeld angeschlossen. Mit dem Ziel, unseren Gästen ein noch breiteres Angebot mit spannenden Projekten  bieten zu können.

Der Tag, die Projekte und die vielen interessanten Gespräche haben uns in der Entscheidung bestätigt. Für alle Teilnehmer und Gäste war der ArduinoDay 2015 ein großer Spaß!

Neben der Vorstellung von Projekten und vielen Vorträgen rund um das Thema Arduino wurde viel gebastelt und gelernt. Hier gilt das Lob und der Dank an das engagierte Team der Hochschule Niederrhein! Inbesondere das Angebot für Anfänger im Bereich Mikrocontroller und Elektronik war hervorragend.

Wir werden nun im Lab die HoNinos zum Leben erwecken.

Wir freuen uns auf den nächsten ArduinoDay 2016 zusammen mit den Studenten und Mitarbeitern der Hochschule Niederrhein in Krefeld.

Neue Flyer für das GarageLab

Das Lab ist in den letzten drei Jahren sehr gewachsen. Gewachsen an Maschinen und Werkzeuge. Gewachsen an Mitgliedern und vor allem an Projekten, Ideen und Veranstaltungen. Zeit also, dies auch nach außen zu tragen.

Damit das GarageLab nach Veranstaltungen und Workshops besser in Erinnerung bleibt, haben wir einen neuen Handzettel entworfen. Ganz im Sinne des GarageLab lädt der Flyer auf der Vorderseite dazu ein, sein eigenes Projekt schon mal auf Isometriepapier zu zeichnen. Auf der Rückseite sind die Angebote des Fablabs, die euch für die Fertigstellung zur Verfügung stehen, nochmal zusammengefasst.

Flyer des GarageLab

 

Ein Schuldirektor zum Anbeißen

Eine kleine Mail erreichte uns Ende November von einem Vater Cookie Ausstecher für das JKG Schulprojektaus Neuss:

Ihr habt doch einen schicken 3D-Drucker und im Internet gezeigt, daß man mit dem Drucker eigene Ausstecher machen kann. Und ich mache da so eine Koch-AG in der Schule von meinem Sohn und wir haben „Kekse“ auf dem Programm. Bestünde irgendeine Möglichkeit, eine besondere Ausstechform zu bekommnen?

Für ein Schulprojekt? Na klar!

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