Über uns

Nur verrückte Idee(n) im Kopf? Willkommen bei uns!

Das GarageLab in Düsseldorf verbindet digitale Produktion, Handwerk und Elektronik. Mitten in Düsseldorf. Gegründet 2011 arbeiten wir gemeinnützig an realen Dingen. Wir verbinden Kreative, Tüftler, Freaks, Wissenshungrige, Künstler und Bastler zu einer innovativen und originellen Gemeinschaft. Jedweder Herkunft, egal welchen Alters und unabhängig von Vorkenntnissen. Das GarageLab will aus Ideen Wirklichkeit werden lassen.

Hintergrund

Woher stammt der Begriff FabLab?

FabLab steht für „fabrication laboratory“, zu deutsch „Herstellungslabor“. Die Ursprungsidee stammt aus den USA. Fablabs verstehen sich als communitybasierte Werkstätten der Zukunft. Avancierte Hochtechnologie wird in seinen Grundzügen und mit einfachen Mitteln dem interessierten Laien zur Verfügung gestellt. Somit sind Fablabs gleichzeitig Orte der Innovation und der technischen und handwerklichen Wissensvermittlung.

Personal Fabrication

Seit ungefähr 2007 ist eine beschleunigte technologische Entwicklung im Bereich des Rapid Prototyping – übersetzt: schneller Modellbau – zu beobachten. Die hoch entwickelten Maschinen zur Herstellung von Prototypen, Mustern und Modellen waren seit den 1980er Jahren der Industrie, und da hauptsächlich dem Maschinenbau vorbehalten, da Ihre Anschaffung große Investitionen erforderte. Aber seitdem das Know-How in seinen Grundzügen der interessierten Öffentlichkeit durch das Internet zur Verfügung steht, hat seit 2009, auch angetrieben durch eine innovationsfreudige Open-Source-Szene, ein beeindruckender Trend zu preiswerteren Profi-Geräten einerseits sowie auch zu einfachen Einsteiger- und Do-it-Yourself-Maschinen eingesetzt.

In Anbetracht der Tatsache, dass diese technologische Entwicklung in den nächsten 10 Jahren weiter Dynamik aufnehmen wird und eine massive Umwälzung der Produktionsprozesse im Allgemeinen zu erwarten ist, scheint ein „Personal Fabrication“ genanntes Szenario nicht mehr unwahrscheinlich zu sein. Von „Personal Fabrication“ spricht man dann, wenn Rapid Prototyping sich im persönlichen Bereich mit Alltagstauglichkeit und größerer Verbreitung durchsetzten wird.

Diese Entwicklung ist Träger des Gedankens neben dem Rapid-Prototyping und dem 3D-Druck auch verwandte digitale Produktionstechnologien, wie 3D-Scanning, Lasercut-Technik sowie z.B. auch das computergesteuerte CNC-Fräsen einer breiten interessierten Öffentlichkeit schon jetzt zur Verfügung zu stellen.

Rückkehr der Do it Yourself (DIY)-Bewegung

Ein weiterer zu beobachtender Trend ist die Rückkehr der Do it Yourself (DIY)-Bewegung in Verbindung mit dem Recyclinggedanken. Sensibilisiert von den ökologischen und sozialen Problemen im Zusammenhang mit dem Massenkonsum unserer Wegwerfgesellschaft denken viele Menschen um und entdecken Gebrauchtes oder Weggeworfenes als Quelle und Inspiration für neue Wertschöpfung (Upcycling). Handwerkliches Know-how und und kreative Ideen vereinen sich so zu einer inspirierenden Spielart nachhaltigen Produzierens und Konsumierens und tragen dazu bei, mehr Menschen für den bewussten und smarten Umgang mit natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren.

Alte Möbel restaurieren oder aus ihnen neue bauen, redesignte Klamotten nähen, Lampen aus Tetrapacks basteln, Fahrräder reparieren, Accessoires oder Kunst aus Müll machen – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Ergebnisse überzeugen durch Individualität, Cleverness und Nachhaltigkeit und müssen sich hinter konventionellen Produkten hinsichtlich Design- und Trendaspekten nicht verstecken. Wer Dinge selber macht, entwickelt nicht nur ein Bewusstsein für die Herstellungsbedingungen von Produkten, sondern zieht aus dem Erlernen handwerklicher Fertigkeiten häufig auch ein neues Gefühl von Selbstwirksamkeit. In einer zunehmend digitalen Welt empfinden zudem viele Menschen „analoge“ Tätigkeiten als idealen Ausgleich.

Die Ziele unseres Vereins

In unserem Verein möchten wir komplexe Technologie in abgewandelter Form und mit selbstgeschaffenen Mitteln theoretisch und praktisch vermittelten. Das GarageLab ist ein Ort, an dem wir unseren Mitgliedern und der Öffentlichkeit ein möglichst breitgefächertes Angebot an digitalen Produktionstechnologien und klassischen Verfahren bieten möchten:

  • 3D-Druck, 3D-Konstruktion und 3D-Scannen
  • Elektronik und Mikrocontroller
  • Handwerkliche Produktion aus dem Bereich Holz-, Metall- aber auch textiler Gestaltung

Wir wollen als Gruppe …

  • Theorie mit Praxis verbinden
  • unsere individuellen Fähigkeiten mit anderen teilen
  • Selber etwas schaffen, anstatt (unwissend) zu konsumieren
  • Produkte des eigenen Lebens verstehen lernen, reparieren oder modifizieren
  • Unser Wissen in Workshops, Kursen und Onlineaktivität verteilen
  • Neue, kreative, verrückte, sinnvolle oder auch einfach nur spaßige Dinge entwickeln und bauen!

Die aktuell gewählte Rechtsform als Verein ermöglicht uns, gemeinnützig zu agieren. Wir handeln dabei nicht profitorientiert sondern nur kostendeckend.

Geschichte und Hintergrund

Im Herbst 2011 gründete eine Gruppe Interessierter in der Garage Bilk den gemeinnützigen Verein „GarageLab“. Dessen Ziel ist es, das erste Fablab in Düsseldorf aufzubauen. Gesagt, getan! Eine umgebaute Garage dient nun als Rahmen für unsere Aktivitäten.