Rückblick auf das 6. Düsseldorfer RepairCafé

Am 30.11.2013 hat inzwischen zum 6. Mal das Düsseldorfer Repair Café stattgefunden. Auch diesmal konnten unsere fachkundigen Helfer wieder vielen Teilnehmern Hilfe zur Selbsthilfe bei der Reparatur defekter Geräte anbieten, darunter Kaffeemaschinen, Toaster, Telefone, CD-Spieler, Radios, Staubsauger und viele mehr. Ein paar Impressionen folgen noch.

In entspannter und fröhlicher Atmosphäre wurde bei Kaffee und Kuchen gemeinsam geschraubt, gelötet, gereinigt und zur Freude der Besitzer und der Umwelt, viele Geräte wieder zum Laufen gebracht.

Wir freuen uns über die hohen Besucherzahlen und bedanken uns bei allen Besuchern und Helfern für die Unterstützung, die eingegangenen Spenden und den großen Zuspruch zu dieser Veranstaltung.

Auch weiterhin freuen wir uns über die fachkundige Unterstützung weiterer freiwilliger Helfer. Bei Interesse lesen Sie bitte hier weiter.

Den Termin für das 7. RepairCafé wird voraussischtlich Ende Januar oder Anfang Februar 2014 stattfinden und wird in Kürze unter Veranstaltungen bekannt gegeben.

 

Game ON Stage – Level Three im GarageLab

Von Ende Juli bis Ende August hat das Garagelab mit dem Projekt “MachinaEx” von GameOnStage die Macher eines der spannensten zeitgenössischen Theaterprojekte im deutschsprachigen Raum zu Gast. Ihre Idee ist es, wie der Name schon sagt, Computerspiele auf die Bühne zu bringen. Hier ist eine Übersicht über die öffentlichen Veranstaltungen und Workshops, die aus diesem Anlass im GarageLab stattfinden:

SAVE THE DATE!
Game ON Stage – Level Three
HACKING. BASTELN. PROGRAMMIEREN.
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Samstag / 24.8. / 14 Uhr
SpielZeug Festival / Eintritt frei
GarageBilk / Bilker Allee 217
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Jetzt wird gebastelt! FFT und machina eX sind in ihrer zweijährigen Forschungsreihe zum Thema Gaming und Theater in Level Three angekommen und entwickeln neue Spielzeuge: Welche interaktiven Requisiten werden in Zukunft gebraucht? Wie könnten sie aussehen? Was sollen sie können? Und vor allem: Wie baut man sie? Zwei Wochen lang ziehen sich die Machinisten zum Tüfteln und Programmieren in GarageLab Düsseldorf zurück. Anschließend öffnen sie die Türen und sie laden für weitere zwei Wochen zum gemeinsamen Bastel-, Hacking- und Programmierworkshop ein. Ausgerüstet mit Grundkenntnissen in Arduino, Max, Live und 3D-Drucken können die Teilnehmer die beliebten Requisiten aus dem Stück „15.000 Gray“ nachbauen oder auch ganz neue Requisiten erfinden. Zum Abschluss von Level Three laden machina eX und FFT ins GarageLab und den CoworkingSpace der GarageBilk ein, um beim SpielZeug Festival die Ergebnisse zu präsentieren, die Möglichkeiten interaktiver Requisiten zu diskutieren und selbst zu basteln, zu löten und zu probieren.

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WORKSHOPS FÜR JEDERMANN!
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12. bis 23.8. / 11 bis 18 Uhr
GarageLab / CoworkingSpace Bilker Allee 217
damenundherren e.V. / Oberbilker Allee 35
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Ob Bastelkönig oder Nichtskönner, jeder ist eingeladen an den offenen Workshops im Rahmen von Game ON Stage teilzunehmen!

▶ Einführung in Arduiono, Max/MSP und Arduino talking with Max, GarageLab, 12.-14.8., 11-18 Uhr
▶ Grundlagen in Ableton Live, GarageLab, 17.8., 11-18 Uhr
▶ Androidencafe, GarageLab, 18.8., 11-18 Uhr
▶ Einführung in den 3D-Druck, damenundherren e.V., 20.8., 11-18 Uhr
▶ Androidencafe, damenundherren e.V., 22.-23.8., 11-18 Uhr

Teilnahme kostenlos
Anmeldung unter post@gameonstage.de
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Game ON Stage wird gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

gameonstage.de
fft-duesseldorf.de

Wir suchen Helfer für unsere Veranstaltungsreihe RepairCafé

Der große Erfolg des RepairCafés im GarageLab ist nur zustande gekommen durch die tolle Hilfe unserer Mitglieder und Helfer. Der Bedarf an einem solchen Angebot und Zuspruch durch unsere Gäste ist groß und der Dank der Teilnehmer immer eine große Freude.

Damit die Veranstaltungsreihe regelmäßig stattfinden kann, freuen wir uns immer über Helfer, die ihre Kenntnisse in Elektrik, Elektronik, Handwerk oder auch anderen Bereichen einbringen können und wollen. Dabei spielt die Erfahrung und Detailtiefe – wie die bisherigen Termine gezeigt haben – nicht immer die größte Rolle. Viele Fehler lassen sich sehr einfach oder durch Tüffteln und Fragen beheben. Viele Hände helfen auch viel und es macht sehr viel Spaß.

Wenn Du also auch mitmachen willst, dann bist Du als Helfer bei uns herzlich Willkommen!

Wenn wir Dich als potentiellen Helfer informieren und in die Planung einbeziehen sollen, dann klicke bitte hier.

Schon jetzt einen großen Dank für Dein Interesse.

Neue Möbel aus dem GarageLab

So herum kann es auch gehen: erst war die alte Schublade als Sperrmüllfund da, dann wurde ein Nachtschränkchen drumherum konstruiert. Aus MDF wurde ein passender Rahmen gesägt, der mit Holzdübeln verdübelt wurde. Kunstharzspachtel und Sprühspachtel bildeten den Untergrund und dann kam vor allem schleifen, schleifen und schleifen. Am Schluss dann die Lackierung mit der Rolle in einem selbst gemischten Farbton, der irgendwo bei Grau mit einem Schuss Magenta liegt.

Die Schublade Das Gestell Verdübeln mit Holzdübeln Spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, schleifen,  schleifen, schleifen Rollen und Lackieren Fertig

Der japanische Neuzugang – Roland iModela

Der iModela von Roland ist das neueste Pferd im Stall des GarageLab Düsseldorf. Oder sollte ich besser sagen Pony? Diese kleine CNC-Tischfräse ist nämlich fast schon eine Fräse to go. Roland hat uns die iModela als Leihgabe zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank! Aktionen wie diese sind wichtig, damit der FabLab-Gedanke im GarageLab Düsseldorf weiter ausgebaut werden kann und der Transfer von Industrie zur Öffentlichkeit (und umgekehrt) funktioniert.

Der iModela von Roland

Das Gerät kommt auf den ersten Blick im kompakten und gefälligem Industriedesign daher. Magnetische Seitenblenden und Hauben an Vorder- und Rückseite machen das Innere des iModela sehr gut zugänglich und das Einrichten von Werkstücken sehr einfach. Der Arbeitsbereich beträgt dabei ca. 80x50x20mm und die Maschine ist vor allem für weiche Materialien, wie Kunststoffe, Styropor, Balsaholz oder Modellierwachs geeignet.

Geräte Set-up

Das Material wird mit doppelseitigem Klebeband auf dem Tisch im iModela fixiert. Das scheint zwar auf den ersten Blick nicht so professionell, aber es geht erstaunlich einfach und schnell. Die Zielgruppe DIY/Crafting/Home Prototyping ist bei vielen Designaspekten des iModela zu erkennen.

Laufender Fräsvorgang auf PVC-P

Nachdem das Werkstück befestigt wurde, folgt die Montage des Fräswerkzeugs per Inbusschlüssel und die Einstellung des Ursprungs mit Hilfe der Controller-Software iModela Controller. Die Frässpindel nimmt Standardwerkzeuge im Durchmesser von 2,3 mm auf, wie sie auch von den Miniwerkzeugen Dremel und Proxxon bekannt sind. Werkeuge im Durchmesser von 3,0 mm sind optional auch einsetzbar. Der iModela wird dann per USB an einen Windows-Rechner verbunden.

Software

Die Software für den iModela erlaubt das Importieren und die Manipulation von 2,5D und 3D-Objekten in den Formaten AI, EPS und STL. Die Kreation von einfachen Formen und Buchstaben ist auch in der Software möglich. Im Praxistest konnten die AI und EPS-Formate aus der Open-Source-Software Inkscape leider nicht gelesen werden, da der iModela Creator nur eine bestimmte Version des Formats (wahrscheinlich Illustrator 7 und 8) akzeptiert.

Mit der iModela Creator Software wird außerdem das Verhalten des Fräsers vorher konfiguriert, also ob zum Beispiel die Konturen eines Objekt als Mittellinie genutzt werden soll oder ob die Frässpitze um die Linie herum fährt. Das zu bearbeitende Material und die Frästiefe können auch über die Software gesteuert werden.

Fräsvorgang

Sobald die Datei fertig bearbeitet wurde, kann diese zum Gerät übertragen werden. Die iModela startet dann den Fräsvorgang und arbeitet die Schritte in der X, Y und Z-Koordinate ab. Leider fehlt in der Software eine Zeiteinschätzung zum geplanten Fräsvorgang und es fehlen auch Statusinformationen, wie weit der Auftrag schon abgearbeitet wurde. Lediglich die aktuelle Position der Fräsers wird über das Koordinatensystem angezeigt.

Frisch aus der FräseDer fertige Werkstück - unser GarageLab Logo

Ergebnis

Der Roland iModela ist wirklich sehr präzise in der Ausführung. Je nach Material ist kein Nachbearbeiten mehr notwendig. Getestet wurde das GarageLab Logo in 2,5D, das ca. 1mm tief in ein weiches Gummi gefräst wurde. Der Fräsvorgang ist relativ langsam. Unser Objekt hat ca. 40min gedauert, 3D-Objekte können leicht mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Über den Controller kann zwar die Geschwindigkeit gesteigert werden, dies wurde jedoch in den bisherigen Tests noch nicht ausprobiert.

Fazit

Die iModela ist ein Gerät für den Heimanwender. Kuntstofffiguren, kleine Prototypen für den Schmuckdesigner oder die bekannten Vinyl-Art-Toys sind die typischen Anwendungen für diese Fräse. So findet man in den meist japanischsprachigen Communities oft die Beispiele niedlicher Hello-Kitty-Figuren, die mit der iModela erstellt wurden.

 

+ Vorteile

Sehr präzise bei der Ausführung
Leicht zu bedienen, zu öffnen und zu reinigen

– Nachteile

Software ist bisher nur als Windows-Version erhältlich
Langsamer Fräsvorgang
Keine Metalle verarbeitbar

Keine heisse Luft: Neue Werkzeuge

So freut man sich über überraschende Pakete, die eines Morgens im GarageLab lagen.

Denn das Paket kam von Steinel und enthielt überaus nützliche Werkzeuge, die auch sofort in Betrieb genommen wurden und für unsere Werkstatt und für unsere Mitglieder von großem Nutzen sind.

Die kleine (akku-betriebene) Heißklebe-Pistole wurde sofort für ein laufendes Projekt unter Beschlag genommen. Schnell aufgeheizt und durch die Düse sehr gut dosierbar.

Noch interessanter ist der Einsatz des kleinen Heißluftgebläses. So konnten ratz-fatz zwei Plastik-Teile mittels Plastikschweißen verbunden werden. Durch die sehr kleine Austrittsdüse und auch der eingebauten LED ging dies deutlich schneller von der Hand.

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Rechenschaftsbericht 2012

Das Gründungsjahr des GarageLab war genau genommen ein sehr langes Jahr und begann irgendwann im Laufe 2011 mit der brillianten Idee von Yvonne Firdaus, ein Fablab zu gründen und dazu auch gleich Räume bereit zu stellen. In Oliver Vaupel und Kristin Parlow fand sie bald Gleichgesinnte. Kristin brachte dabei die Idee ein, den FabLab-Gedanken um das Angebot einer offenen Werkstatt zur Holz- und Metallbearbeitung zu erweitern und sich so auch dem wachsenden Trend der DIY- und Upcycling-Bewegung anzuschließen. Und bei einer Blanko-Party im Sommer erfuhr auch ich davon. So trafen wir uns kurze Zeit später zu einem ebenso improvisierten wie amüsanten Betongießen-Workshop, der ersten Veranstaltung des GarageLab, als es dieses formal noch gar nicht gab. Die Reste dieser kuriosen Kleinveranstaltung sind wohl noch heute in unseren Vereinsräumen zu bestaunen.

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