GarageLab bei der ersten Startup Maker Messe am 06.05.2017

Am 06.05.2017 findet ab 10:00 Uhr die zweite Veranstaltung des GarageLabs in Kooperation mit dem IOX-LAB statt. In drei Vorträgen werden wir gemeinsam in die Welt von Prototypen und 3D-Druck blicken. Für das GarageLab werden Martin Huber und Max Borhof über mehrere aktuelle Projekte rund um das Thema 3D-Druck sprechen. Außerdem werden Tüftlerinnen und Tüftler, Bastlerinnen und Bastler, DIY-Enthusiasten und Elektronik-Fans ihre Erfindungen, Gadgets und Projekte präsentieren. Die Startup Maker Messe ist eine Plattform für technische Ideen aller Art. Beispiele für die Kreativität der Maker sind z.B. die Projekte „Filastruder“, “Hangprinter” und der erste Open-Source-basierte selbstgedruckte Roboter. Ausstelleranmeldungen sind noch möglich.

PET: Die Alternative zu PLA

Nach unserem Experiment mit Polycarbonat / Macrolon, testen und probieren wir natürlich auch weitere 3D-Druck-Materialien. Diesmal beschäftigen wir uns mit dem eigentlich schon länger bekanntem PET. Dieses Material kennt jeder: Es ist der Werkstoff, aus dem Plastikflaschen und vieles mehr hergestellt werden. Weiterlesen

Ausprobiert: Makrolon im 3D-Druck

Unser Mitglied Martin hat ein neues Filament für unseren Ultimaker organisiert: Polycarbonat. Oder besser bekannt unter dem Markennamen Makrolon von Covestro. Noch nie verwendet? Doch! Jede CD ist aus diesem Material.

Die Eigenschaften sind sehr verheißungsvoll: Sehr hohe Festigkeit, brilliante Transparenz und temperaturbeständig (bis zu 110° Grad) und dazu noch mit einer sehr angenehmen Haptik. Doch wie viele andere Filamente hatten wir natürlich unsere übliche Skepsis. Ob es wohl auf dem Druckbett haftet. Wenn ja, wie? Tritt übles Warping wie bei ABS auf? Schmiert es beim Druck? Haften die Layer?

Gefragt. Gekauft. Getestet.

Weiterlesen

Ein Schuldirektor zum Anbeißen

Eine kleine Mail erreichte uns Ende November von einem Vater Cookie Ausstecher für das JKG Schulprojektaus Neuss:

Ihr habt doch einen schicken 3D-Drucker und im Internet gezeigt, daß man mit dem Drucker eigene Ausstecher machen kann. Und ich mache da so eine Koch-AG in der Schule von meinem Sohn und wir haben “Kekse” auf dem Programm. Bestünde irgendeine Möglichkeit, eine besondere Ausstechform zu bekommnen?

Für ein Schulprojekt? Na klar!

Weiterlesen

Der japanische Neuzugang – Roland iModela

Der iModela von Roland ist das neueste Pferd im Stall des GarageLab Düsseldorf. Oder sollte ich besser sagen Pony? Diese kleine CNC-Tischfräse ist nämlich fast schon eine Fräse to go. Roland hat uns die iModela als Leihgabe zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank! Aktionen wie diese sind wichtig, damit der FabLab-Gedanke im GarageLab Düsseldorf weiter ausgebaut werden kann und der Transfer von Industrie zur Öffentlichkeit (und umgekehrt) funktioniert.

Der iModela von Roland

Das Gerät kommt auf den ersten Blick im kompakten und gefälligem Industriedesign daher. Magnetische Seitenblenden und Hauben an Vorder- und Rückseite machen das Innere des iModela sehr gut zugänglich und das Einrichten von Werkstücken sehr einfach. Der Arbeitsbereich beträgt dabei ca. 80x50x20mm und die Maschine ist vor allem für weiche Materialien, wie Kunststoffe, Styropor, Balsaholz oder Modellierwachs geeignet.

Geräte Set-up

Das Material wird mit doppelseitigem Klebeband auf dem Tisch im iModela fixiert. Das scheint zwar auf den ersten Blick nicht so professionell, aber es geht erstaunlich einfach und schnell. Die Zielgruppe DIY/Crafting/Home Prototyping ist bei vielen Designaspekten des iModela zu erkennen.

Laufender Fräsvorgang auf PVC-P

Nachdem das Werkstück befestigt wurde, folgt die Montage des Fräswerkzeugs per Inbusschlüssel und die Einstellung des Ursprungs mit Hilfe der Controller-Software iModela Controller. Die Frässpindel nimmt Standardwerkzeuge im Durchmesser von 2,3 mm auf, wie sie auch von den Miniwerkzeugen Dremel und Proxxon bekannt sind. Werkeuge im Durchmesser von 3,0 mm sind optional auch einsetzbar. Der iModela wird dann per USB an einen Windows-Rechner verbunden.

Software

Die Software für den iModela erlaubt das Importieren und die Manipulation von 2,5D und 3D-Objekten in den Formaten AI, EPS und STL. Die Kreation von einfachen Formen und Buchstaben ist auch in der Software möglich. Im Praxistest konnten die AI und EPS-Formate aus der Open-Source-Software Inkscape leider nicht gelesen werden, da der iModela Creator nur eine bestimmte Version des Formats (wahrscheinlich Illustrator 7 und 8) akzeptiert.

Mit der iModela Creator Software wird außerdem das Verhalten des Fräsers vorher konfiguriert, also ob zum Beispiel die Konturen eines Objekt als Mittellinie genutzt werden soll oder ob die Frässpitze um die Linie herum fährt. Das zu bearbeitende Material und die Frästiefe können auch über die Software gesteuert werden.

Fräsvorgang

Sobald die Datei fertig bearbeitet wurde, kann diese zum Gerät übertragen werden. Die iModela startet dann den Fräsvorgang und arbeitet die Schritte in der X, Y und Z-Koordinate ab. Leider fehlt in der Software eine Zeiteinschätzung zum geplanten Fräsvorgang und es fehlen auch Statusinformationen, wie weit der Auftrag schon abgearbeitet wurde. Lediglich die aktuelle Position der Fräsers wird über das Koordinatensystem angezeigt.

Frisch aus der FräseDer fertige Werkstück - unser GarageLab Logo

Ergebnis

Der Roland iModela ist wirklich sehr präzise in der Ausführung. Je nach Material ist kein Nachbearbeiten mehr notwendig. Getestet wurde das GarageLab Logo in 2,5D, das ca. 1mm tief in ein weiches Gummi gefräst wurde. Der Fräsvorgang ist relativ langsam. Unser Objekt hat ca. 40min gedauert, 3D-Objekte können leicht mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Über den Controller kann zwar die Geschwindigkeit gesteigert werden, dies wurde jedoch in den bisherigen Tests noch nicht ausprobiert.

Fazit

Die iModela ist ein Gerät für den Heimanwender. Kuntstofffiguren, kleine Prototypen für den Schmuckdesigner oder die bekannten Vinyl-Art-Toys sind die typischen Anwendungen für diese Fräse. So findet man in den meist japanischsprachigen Communities oft die Beispiele niedlicher Hello-Kitty-Figuren, die mit der iModela erstellt wurden.

 

+ Vorteile

Sehr präzise bei der Ausführung
Leicht zu bedienen, zu öffnen und zu reinigen

– Nachteile

Software ist bisher nur als Windows-Version erhältlich
Langsamer Fräsvorgang
Keine Metalle verarbeitbar

Nachbetrachtung: Wir bauen einen RepRap-3D-Drucker

Was am 27. Oktober 2012 um 09:00 Uhr mit dem Aufbau begann und um ca. 20:00 Uhr am darauf folgenden Sonntag endete war fraglos ein besonderes Wochenende für das GarageLab Düsseldorf, ebenso für den Coworking Space und die GarageBilk, ja für alle Beteiligten. Soeben war der erste 3D-Drucker-Bauworkshop in Düsseldorf mit Hilfe vieler unermüdlicher Hände erfolgreich über die Bühne gegangen; und das als erst zweite Veranstaltung des GarageLab überhaupt! Doch im einzelnen, was war geschehen?

Im Frühjahr 2012 hatte das GarageLab Kliment Yanev  und Joachim Glauche eingeladen, einen Prusa/Mendel-Bauworkshop im Herbst bei uns durchzuführen.

Als es dann Ende Oktober soweit war, brachten die beiden RepRap-Experten, die zuvor schon in Berlin, Eindhoven und Köln mit sogenannten „Buildpartys“ für Furore in der Szene gesorgt hatten, noch insgesamt drei prominente Überraschungsgäste als Instruktoren zum Workshop mit. Ruben Lubbes und Nathan Zadoks aus den Niederlanden sowie Josef Prusa, der Entwickler des Druckers aus Prag, ließen es sich nicht nehmen den Workshop durch ihre Fachkenntnisse zu bereichern.

So zeigte ein internationales Team im GarageLab in angenehm unhektischer Atmosphäre und mit liebevoll selbstgekochter vegetarischer Küche, wie man das neueste Modell der 3D-Drucker aus der Familie der Mendel-RepRaps unfallfrei zusammenbaut. Die 5 Experten unterwiesen insgesamt 7 Bauteams, die aus unterschiedlichster deutscher Provenienz teilweise weit angereist waren, in der fachgerechten Montage des brandneuen „Prusa I3“.

Prusa-I3 Workshop 2012/ GarageLab Düsseldorf

Prusa-I3 Workshop 2012/ GarageLab Düsseldorf

Hervorzuheben ist die gute Organisation der Workshop-Leitung, die sich z.B. dadurch zeigte, dass die vorhandenen Werkzeuge durch geschickte Verteilung effektiv genutzt werden konnten. So gelang es den Instruktoren den straffen Zeitplan trotz sehr ambitionierter Inhalte optimal einzuhalten. Eine Tatsache, von der spätestens am zweiten Tag alle Kursteilnehmer profitierten, weil so immer noch reichlich Zeit vorhanden war, Slic3r und Pronterface zu erklären sowie die Ansteuerung aller Drucker in Ruhe zu testen. Es blieb sogar noch eine Stunde für eine erste Einführung in die Welt des CAD. Am Abend konnte man reihenweise in glückliche Teilnehmergesichter blicken. Was kann es für die Veranstalter schöneres geben?

Prusa-I3 Workshop 2012/ Printed Object

Prusa-I3 Workshop 2012/ Printed Object

Nachbetrachtung: CAD mit Rhinoceros 3D

Am 13. Dezember 2012 fand in unserer Workshop-Reihe die erste Softwareschulung statt. Mit insgesamt 5 interessierten Teilnehmern hatte der Workshop seine Maximalbelegung erreicht. Vom neugierigen Einsteiger bis zum erfahrenen Visualisierer waren Anwender mit unterschiedlichstem Backround vertreten. Weiterlesen