Unsere neue Tischkreissäge

Das schöne an einem FabLab ist auch, dass man gemeinsam Maschinen kaufen kann, die so groß sind, dass sie nicht in den heimischen Keller passen und ansonsten auch das eigene Budget strapazieren würden.

Wesentlicher Baustein einer Holzwerkstatt ist natürlich eine Kreissäge. Unsere alte Baumarkt-Maschine war zwar für den Anfang einigermaßen geeignet, aber Genauigkeit, Schnittbild und nutzbare Maße waren sehr beschränkt. Deswegen haben wir im November 2015 beschlossen, endlich eine professionelle Maschine zu beschaffen.

Wir wurden nach längerer Suche bei Maschinenhandel Meyer in Göttingen fündig. Die Anforderungen waren:

  • Gutes Schnittbild
  • Geringe Vibrationen
  • Rolltisch, um die Werkstücke sauber schneiden zu können
  • Großer Arbeitstisch
  • 230 V Versorgung, um uns den Elektriker zu sparen

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3D-Druck-Tipp: Reparatur-Gewinde nutzen

Schrauben und 3D-Druck: Ein kniffliges Thema

Schrauben und 3D-Druck sind immer ein schwieriges Thema voller Kompromisse. Gewinde lassen sich nunmal in kleinen Dimensionen mit einem FDM-Drucker nicht herstellen. Also greift man zu Lösungen, die z.B. eine Mutter aufnehmen oder man verwendet Blech-Schrauben. Bei der ersten Lösung ist der konstruktive Aufwand groß und bei der zweiten Lösung die Festigkeit ein Glückspiel.

Dank eines Tipps von Michael Krone von der Papierfliegerei gibt es aber eine einfache, stabile und schnelle Lösung: Reparaturgewinde-Einsätze.

So funktioniert es Weiterlesen

Das Lab wächst!

Mit nunmehr über 40 Mitgliedern, zahllosen neuen Maschinen, Werkzeugen und einer Vielzahl an neuen Ideen wurde eines immer knapper: der Platz.

Die neue Aufteilung im Lab

Eine neue Garage und somit mehr Platz für Maschinen und Werkzeuge

Aus diesem Grund haben wir endlich eine weitere Garage angemietet, die unseren Mitgliedern als Lagerbereich für ihre Projekte dienen wird. Noch fehlen dort die Regale um alles zu verstauen, im Lab sieht man den gewaltigen vorher-nachher-Unterschied aber schon jetzt!

Danke an alle Helfer am Wochenende, die in stundenlanger Arbeit alles – aber auch wirklich alles – auf den Kopf gestellt, gesäubert und besser organisiert haben. Dies sind: Katharina, Oliver, Dino, Markus und Christian!

 

Neue Arbeitsplatzunterlagen aus Holz

Seit heute wieder im FabLab: Repair Café Arbeitsplatzunterlagen aus Holz

Pünktlich zum 8. Repair Café am 05. April 2014 haben wir wieder ein wichtiges Utensil: Arbeitsplatzunterlagen aus Holz!

Wenn wir für das Repair Café den Open Space 1 der Garage Bilk nutzen, ist immer darauf zu achten, die Tische dort nicht zu beschädigen/verschmutzen. Gerade wenn gelötet wird, ist eine stabile, nicht leitende und ausreichend große Unterlage wichtig!

Daher hat Holger 16 neue Holzbretter gekauft (70x70cm), die eindeutig als Arbeitsunterlage für das Repair Café erkennbar sind (Spraylogo). Um Verletzungen zu vermeiden, sind die Kanten rund abgeschliffen.

Wir bitten alle Teilnehmer beim Repair Café darauf zu achten, die Arbeitstische VOR Beginn der Reparaturen mit diesen Arbeitsunterlagen abzudecken!

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Die Größe der Unterlagen ist so gewählt, dass mit zwei Stück ein Arbeitstisch im CoworkingSpace abgedeckt werden kann. Die Unterlagen können beidseitig genutzt werden, und sollten nach Ende der Veranstaltung gesäubert wieder ins Fablab zurückgestellt werden.

Vorsicht Splittergefahr!
Die Holzbretter sind zwar so stabil, dass darauf gearbeitet werden kann, sie können aber brechen, wenn sie nur an den Rändern aufliegen oder stark gebogen werden. Bitte daher die Unterlagen NUR als Auflage nutzen!

Happy repair
Holger und Hans-Christian

Wir suchen Helfer für unsere Veranstaltungsreihe RepairCafé

Der große Erfolg des RepairCafés im GarageLab ist nur zustande gekommen durch die tolle Hilfe unserer Mitglieder und Helfer. Der Bedarf an einem solchen Angebot und Zuspruch durch unsere Gäste ist groß und der Dank der Teilnehmer immer eine große Freude.

Damit die Veranstaltungsreihe regelmäßig stattfinden kann, freuen wir uns immer über Helfer, die ihre Kenntnisse in Elektrik, Elektronik, Handwerk oder auch anderen Bereichen einbringen können und wollen. Dabei spielt die Erfahrung und Detailtiefe – wie die bisherigen Termine gezeigt haben – nicht immer die größte Rolle. Viele Fehler lassen sich sehr einfach oder durch Tüffteln und Fragen beheben. Viele Hände helfen auch viel und es macht sehr viel Spaß.

Wenn Du also auch mitmachen willst, dann bist Du als Helfer bei uns herzlich Willkommen!

Wenn wir Dich als potentiellen Helfer informieren und in die Planung einbeziehen sollen, dann klicke bitte hier.

Schon jetzt einen großen Dank für Dein Interesse.

Der japanische Neuzugang – Roland iModela

Der iModela von Roland ist das neueste Pferd im Stall des GarageLab Düsseldorf. Oder sollte ich besser sagen Pony? Diese kleine CNC-Tischfräse ist nämlich fast schon eine Fräse to go. Roland hat uns die iModela als Leihgabe zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank! Aktionen wie diese sind wichtig, damit der FabLab-Gedanke im GarageLab Düsseldorf weiter ausgebaut werden kann und der Transfer von Industrie zur Öffentlichkeit (und umgekehrt) funktioniert.

Der iModela von Roland

Das Gerät kommt auf den ersten Blick im kompakten und gefälligem Industriedesign daher. Magnetische Seitenblenden und Hauben an Vorder- und Rückseite machen das Innere des iModela sehr gut zugänglich und das Einrichten von Werkstücken sehr einfach. Der Arbeitsbereich beträgt dabei ca. 80x50x20mm und die Maschine ist vor allem für weiche Materialien, wie Kunststoffe, Styropor, Balsaholz oder Modellierwachs geeignet.

Geräte Set-up

Das Material wird mit doppelseitigem Klebeband auf dem Tisch im iModela fixiert. Das scheint zwar auf den ersten Blick nicht so professionell, aber es geht erstaunlich einfach und schnell. Die Zielgruppe DIY/Crafting/Home Prototyping ist bei vielen Designaspekten des iModela zu erkennen.

Laufender Fräsvorgang auf PVC-P

Nachdem das Werkstück befestigt wurde, folgt die Montage des Fräswerkzeugs per Inbusschlüssel und die Einstellung des Ursprungs mit Hilfe der Controller-Software iModela Controller. Die Frässpindel nimmt Standardwerkzeuge im Durchmesser von 2,3 mm auf, wie sie auch von den Miniwerkzeugen Dremel und Proxxon bekannt sind. Werkeuge im Durchmesser von 3,0 mm sind optional auch einsetzbar. Der iModela wird dann per USB an einen Windows-Rechner verbunden.

Software

Die Software für den iModela erlaubt das Importieren und die Manipulation von 2,5D und 3D-Objekten in den Formaten AI, EPS und STL. Die Kreation von einfachen Formen und Buchstaben ist auch in der Software möglich. Im Praxistest konnten die AI und EPS-Formate aus der Open-Source-Software Inkscape leider nicht gelesen werden, da der iModela Creator nur eine bestimmte Version des Formats (wahrscheinlich Illustrator 7 und 8) akzeptiert.

Mit der iModela Creator Software wird außerdem das Verhalten des Fräsers vorher konfiguriert, also ob zum Beispiel die Konturen eines Objekt als Mittellinie genutzt werden soll oder ob die Frässpitze um die Linie herum fährt. Das zu bearbeitende Material und die Frästiefe können auch über die Software gesteuert werden.

Fräsvorgang

Sobald die Datei fertig bearbeitet wurde, kann diese zum Gerät übertragen werden. Die iModela startet dann den Fräsvorgang und arbeitet die Schritte in der X, Y und Z-Koordinate ab. Leider fehlt in der Software eine Zeiteinschätzung zum geplanten Fräsvorgang und es fehlen auch Statusinformationen, wie weit der Auftrag schon abgearbeitet wurde. Lediglich die aktuelle Position der Fräsers wird über das Koordinatensystem angezeigt.

Frisch aus der FräseDer fertige Werkstück - unser GarageLab Logo

Ergebnis

Der Roland iModela ist wirklich sehr präzise in der Ausführung. Je nach Material ist kein Nachbearbeiten mehr notwendig. Getestet wurde das GarageLab Logo in 2,5D, das ca. 1mm tief in ein weiches Gummi gefräst wurde. Der Fräsvorgang ist relativ langsam. Unser Objekt hat ca. 40min gedauert, 3D-Objekte können leicht mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Über den Controller kann zwar die Geschwindigkeit gesteigert werden, dies wurde jedoch in den bisherigen Tests noch nicht ausprobiert.

Fazit

Die iModela ist ein Gerät für den Heimanwender. Kuntstofffiguren, kleine Prototypen für den Schmuckdesigner oder die bekannten Vinyl-Art-Toys sind die typischen Anwendungen für diese Fräse. So findet man in den meist japanischsprachigen Communities oft die Beispiele niedlicher Hello-Kitty-Figuren, die mit der iModela erstellt wurden.

 

+ Vorteile

Sehr präzise bei der Ausführung
Leicht zu bedienen, zu öffnen und zu reinigen

– Nachteile

Software ist bisher nur als Windows-Version erhältlich
Langsamer Fräsvorgang
Keine Metalle verarbeitbar

Erste-Hilfe-Kasten und mehr Stauraum im GarageLab

Am vergangenen Freitag konnten wir unsere Werkstatt weiter ausbauen:
Zum einen mit einem voll ausgestatteten Erste-Hilfe-Kasten, der uns freundlicherweise komplett von der Firma Hartmann gespendet wurde. Somit sind wir also im Fall der Fälle medizinisch bestens versorgt – denn wo gehobelt wird fallen manchmal auch Späne … Danke an Hartmann für die großzügige Spende und Alexander für die sorgfältige Montage!

GarageLab e.V. - Hartmann Erste-Hilfe-Kasten 01GarageLab e.V. - Hartmann Erste-Hilfe-Kasten 02

 

 

 

 

 

 

Zum Anderen erhielten wir über eine „zu-verschenken“-Annonce auf kleinanzeigen.ebay von einer Spenderin aus Wülfrath zwei massive Holzregale (Danke Frau V.!). Nach etwas Tüftelei bei der Abholung (man stecke die Regale ineinander), gelang es Holger und Hans-Christian die Regale ins GarageLab zu bringen, wo sie von den beiden wieder zusammengesetzt und an der Wand verschraubt wurden. Dübel, Schrauben und Werkzeuge sind ja im Garage-Lab ausreichend vorhanden. Und um noch etwas mehr Stauraum zu schaffen, wurde kurzerhand eine alte Tischplatte vom Sperrmüll exakt zersägt und die so entstandenen Bretter zwischen den beiden Regalen verschraubt. So werden aus zwei Regalen danke Up- und Recycling mal eben drei.

Damit nicht genug: Katharina zauberte tagsdrauf dann in rasend schneller Geschwindigkeit auch eine noch überaus ansehnliche und maßgeschneiderte Seitenwand für unsere Formulare, Flyer und Prospekte. Damit entstand aus einer alten Rückwand und Stoffresten ein kleines Designerstück.

Keine heisse Luft: Neue Werkzeuge

So freut man sich über überraschende Pakete, die eines Morgens im GarageLab lagen.

Denn das Paket kam von Steinel und enthielt überaus nützliche Werkzeuge, die auch sofort in Betrieb genommen wurden und für unsere Werkstatt und für unsere Mitglieder von großem Nutzen sind.

Die kleine (akku-betriebene) Heißklebe-Pistole wurde sofort für ein laufendes Projekt unter Beschlag genommen. Schnell aufgeheizt und durch die Düse sehr gut dosierbar.

Noch interessanter ist der Einsatz des kleinen Heißluftgebläses. So konnten ratz-fatz zwei Plastik-Teile mittels Plastikschweißen verbunden werden. Durch die sehr kleine Austrittsdüse und auch der eingebauten LED ging dies deutlich schneller von der Hand.

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Unsere Werkstatt wächst auch im neuen Jahr

Durch den Radiobericht des WDR wurde Dietmar Thrun auf uns aufmerksam. Neben weiteren schönen und nützlichen Spenden hat er aus seinem Fundus viele Kleinwerkzeuge überlassen, die wir sehr zu schätzen wissen und damit schneller und mit weniger Mühen unsere Projekte durchführen können.

Für den Ausbau unser Handwerkstatt konnten wir zusätzlich eine stabile und große OSB-Arbeitsplatte abholen. Sie wird hoffentlich bald die Grundlage für unsere vergrößerte Arbeitsbank werden. Danke an Ask Next Door via Share & Care!

Licht im Dunkeln. AdHoc-Repair Café

Als Nachbar der GarageBilk konnten wir eines Abends einer gestrandeten Radfahrerin kurzfristig helfen. Problemfall war ein nagelneues Fahrrad mit gar nicht mal schlechter Ausstattung. Nur wie das heute so ist: Selbst profane Stecker werden von den Herstellern kaputt gespart und auch gleich so konstruiert, dass sie nicht reparierbar sind! Doch nicht mit uns!

Nach schneller Diagnose war die vollständige Reparatur zwar nicht möglich, aber immerhin konnten wir dafür sorgen, dass sie sicher nach Hause radeln konnte. McGyver hätte vor Neid den Hut gezogen: Zwei Krokoklemmen, Kabelbinder und Licht drang durch die finstere Düsseldorfer Nacht.