Game ON Stage – Level Three im GarageLab

Von Ende Juli bis Ende August hat das Garagelab mit dem Projekt “MachinaEx” von GameOnStage die Macher eines der spannensten zeitgenössischen Theaterprojekte im deutschsprachigen Raum zu Gast. Ihre Idee ist es, wie der Name schon sagt, Computerspiele auf die Bühne zu bringen. Hier ist eine Übersicht über die öffentlichen Veranstaltungen und Workshops, die aus diesem Anlass im GarageLab stattfinden:

SAVE THE DATE!
Game ON Stage – Level Three
HACKING. BASTELN. PROGRAMMIEREN.
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Samstag / 24.8. / 14 Uhr
SpielZeug Festival / Eintritt frei
GarageBilk / Bilker Allee 217
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Jetzt wird gebastelt! FFT und machina eX sind in ihrer zweijährigen Forschungsreihe zum Thema Gaming und Theater in Level Three angekommen und entwickeln neue Spielzeuge: Welche interaktiven Requisiten werden in Zukunft gebraucht? Wie könnten sie aussehen? Was sollen sie können? Und vor allem: Wie baut man sie? Zwei Wochen lang ziehen sich die Machinisten zum Tüfteln und Programmieren in GarageLab Düsseldorf zurück. Anschließend öffnen sie die Türen und sie laden für weitere zwei Wochen zum gemeinsamen Bastel-, Hacking- und Programmierworkshop ein. Ausgerüstet mit Grundkenntnissen in Arduino, Max, Live und 3D-Drucken können die Teilnehmer die beliebten Requisiten aus dem Stück „15.000 Gray“ nachbauen oder auch ganz neue Requisiten erfinden. Zum Abschluss von Level Three laden machina eX und FFT ins GarageLab und den CoworkingSpace der GarageBilk ein, um beim SpielZeug Festival die Ergebnisse zu präsentieren, die Möglichkeiten interaktiver Requisiten zu diskutieren und selbst zu basteln, zu löten und zu probieren.

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WORKSHOPS FÜR JEDERMANN!
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12. bis 23.8. / 11 bis 18 Uhr
GarageLab / CoworkingSpace Bilker Allee 217
damenundherren e.V. / Oberbilker Allee 35
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Ob Bastelkönig oder Nichtskönner, jeder ist eingeladen an den offenen Workshops im Rahmen von Game ON Stage teilzunehmen!

▶ Einführung in Arduiono, Max/MSP und Arduino talking with Max, GarageLab, 12.-14.8., 11-18 Uhr
▶ Grundlagen in Ableton Live, GarageLab, 17.8., 11-18 Uhr
▶ Androidencafe, GarageLab, 18.8., 11-18 Uhr
▶ Einführung in den 3D-Druck, damenundherren e.V., 20.8., 11-18 Uhr
▶ Androidencafe, damenundherren e.V., 22.-23.8., 11-18 Uhr

Teilnahme kostenlos
Anmeldung unter post@gameonstage.de
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Game ON Stage wird gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.

gameonstage.de
fft-duesseldorf.de

Nachbetrachtung: Wir bauen einen RepRap-3D-Drucker

Was am 27. Oktober 2012 um 09:00 Uhr mit dem Aufbau begann und um ca. 20:00 Uhr am darauf folgenden Sonntag endete war fraglos ein besonderes Wochenende für das GarageLab Düsseldorf, ebenso für den Coworking Space und die GarageBilk, ja für alle Beteiligten. Soeben war der erste 3D-Drucker-Bauworkshop in Düsseldorf mit Hilfe vieler unermüdlicher Hände erfolgreich über die Bühne gegangen; und das als erst zweite Veranstaltung des GarageLab überhaupt! Doch im einzelnen, was war geschehen?

Im Frühjahr 2012 hatte das GarageLab Kliment Yanev  und Joachim Glauche eingeladen, einen Prusa/Mendel-Bauworkshop im Herbst bei uns durchzuführen.

Als es dann Ende Oktober soweit war, brachten die beiden RepRap-Experten, die zuvor schon in Berlin, Eindhoven und Köln mit sogenannten „Buildpartys“ für Furore in der Szene gesorgt hatten, noch insgesamt drei prominente Überraschungsgäste als Instruktoren zum Workshop mit. Ruben Lubbes und Nathan Zadoks aus den Niederlanden sowie Josef Prusa, der Entwickler des Druckers aus Prag, ließen es sich nicht nehmen den Workshop durch ihre Fachkenntnisse zu bereichern.

So zeigte ein internationales Team im GarageLab in angenehm unhektischer Atmosphäre und mit liebevoll selbstgekochter vegetarischer Küche, wie man das neueste Modell der 3D-Drucker aus der Familie der Mendel-RepRaps unfallfrei zusammenbaut. Die 5 Experten unterwiesen insgesamt 7 Bauteams, die aus unterschiedlichster deutscher Provenienz teilweise weit angereist waren, in der fachgerechten Montage des brandneuen „Prusa I3“.

Prusa-I3 Workshop 2012/ GarageLab Düsseldorf

Prusa-I3 Workshop 2012/ GarageLab Düsseldorf

Hervorzuheben ist die gute Organisation der Workshop-Leitung, die sich z.B. dadurch zeigte, dass die vorhandenen Werkzeuge durch geschickte Verteilung effektiv genutzt werden konnten. So gelang es den Instruktoren den straffen Zeitplan trotz sehr ambitionierter Inhalte optimal einzuhalten. Eine Tatsache, von der spätestens am zweiten Tag alle Kursteilnehmer profitierten, weil so immer noch reichlich Zeit vorhanden war, Slic3r und Pronterface zu erklären sowie die Ansteuerung aller Drucker in Ruhe zu testen. Es blieb sogar noch eine Stunde für eine erste Einführung in die Welt des CAD. Am Abend konnte man reihenweise in glückliche Teilnehmergesichter blicken. Was kann es für die Veranstalter schöneres geben?

Prusa-I3 Workshop 2012/ Printed Object

Prusa-I3 Workshop 2012/ Printed Object

Nachbetrachtung: CAD mit Rhinoceros 3D

Am 13. Dezember 2012 fand in unserer Workshop-Reihe die erste Softwareschulung statt. Mit insgesamt 5 interessierten Teilnehmern hatte der Workshop seine Maximalbelegung erreicht. Vom neugierigen Einsteiger bis zum erfahrenen Visualisierer waren Anwender mit unterschiedlichstem Backround vertreten. Weiterlesen

Impressionen vom 1. Repair Cafe in Düsseldorf

Logo der Stiftung Repair Cafe

Am 24. November war es soweit: Das erste Repair Cafe in Zusammenarbeit mit der GarageBilk startete pünktlich um 15:00 im GarageLab.

Wir wollten ja erstmal das Konzept ausprobieren, hatten großen Bammel und durch den Raum schwappte eine Mischung aus Adrelanin, blanker Panik und freudiger Naivität. Deswegen hatten wir auch beschlossen, die Veranstaltung nicht nenneswert zu bewerben.

Und um es vorweg zu nehmen: Sowohl für unsere zahlreichen Gäste, Helfer und Mitglieder war es ein großer Erfolg. Voller Überraschungen, spannenden Gesprächen und erstaunlich vielen Lösungen, konventioneller als auch unkonventioneller Natur.

Dass dann auch noch der WDR mit einem Kamerateam erschien, war das kleinste Problem.

Im Laufe des Nachmittags und frühen Abends kamen nicht nur viele Gäste mit defekten Geräten aller Art, sondern wir konnten gemeinsam mit ihnen und den Helfern viel mehr reparieren als je gehofft. Hier die Fakten:

  • 16 (!!!) reparierte Geräte … wobei … so ganz wissen wir das nicht mehr. Wir wissen jetzt, warum man unbedingt Reparatur-Zettel ausfüllen sollte. Dies ging im allgemeinen Trubel irgendwann unter.
  • 2 Nicht reparierbar
  • 4 Workarounds bzw. Fehler gefunden und das genaue Ersatzteil konnte bestimmt werden

Ein besonderer Dank geht an unsere Freunde vom Niemandsland und dem Chaosdorf sowie den Gästen, die sich spontan an die Reparatur von mitgebrachten Dingen machten.

Wir kommen wieder. In Düsseldorf. Sehr bald. Mit einem noch breiterem Themenspektrum.