Workshop: Bau eines LowTech-Solarkochers

Am vergangenen Sonntag, dem 18.10.2015 war Michael Bonke im GarageLab zu Gast, der im Rahmen eines zweistündigen Workshops erklärte, wie einfach und extrem preisgünstig es ist einen Solarkocher zu bauen, der noch dazu zusammenklappbar und somit bestens transportabel ist. Insgesamt 6 Workshop-Teilnehmer ließen sich durch das herbstlich bedeckte Wetter nicht abschrecken und erfuhren, was es heißt Solarthermie anzuwenden, nämlich wie man aus Teilen einer handelsüblichen Fahrradtransport-Verpackung aus der Altpapiertonne, einer reflektierenden Folie, etwas Klebstoff und Schnurr einen funtionstüchtiger Solarkocher basteln kann, in dem man dann z.B. in einem mit mattschwarzer Farbe besprühtem Einmachglas Kartoffeln garen kann.

3D-Druck-Tipp: Reparatur-Gewinde nutzen

Schrauben und 3D-Druck: Ein kniffliges Thema

Schrauben und 3D-Druck sind immer ein schwieriges Thema voller Kompromisse. Gewinde lassen sich nunmal in kleinen Dimensionen mit einem FDM-Drucker nicht herstellen. Also greift man zu Lösungen, die z.B. eine Mutter aufnehmen oder man verwendet Blech-Schrauben. Bei der ersten Lösung ist der konstruktive Aufwand groß und bei der zweiten Lösung die Festigkeit ein Glückspiel.

Dank eines Tipps von Michael Krone von der Papierfliegerei gibt es aber eine einfache, stabile und schnelle Lösung: Reparaturgewinde-Einsätze.

So funktioniert es Weiterlesen

RocketDragRace 2015 – Der Vergleichstest

Am 26.07.15 fand das weltweit erste Rennen für Wasserraketen-Fahrzeuge statt — das RocketDragRace. Fünf gemeldete (und gefühlte 20 spontan erbastelte) Fahrzeuge traten zum Wettberwerb im Hinterhof an.

Neben zahlreichen Gästen und Schaulustigen waren auch Pressevertreter vor Ort und hatten durchweg einen großen Spaß. Feucht fröhlich. Nur ohne Alkohol.

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Impressionen vom ArduinoDay 2015

Die Arduino-Plattform entwickelt sich immer mehr zum Standard, wenn es darum geht, Ideen und Projekte mit Mikrocontrollern umzusetzen. Dabei besticht sie durch die flache Lernkurve für Anfänger und gleichzeitig durch die große Möglichkeiten in eigenen Projekten. Wenn etwas gemessen oder gesteuert werden soll, ist der Arduino stets ein treuer Begleiter.

Nachdem der erste ArduinoDay VollesHaus2014 im Lab bereits ein großer Erfolg war, haben wir uns 2015 der Hochschule Niederrhein in Krefeld angeschlossen. Mit dem Ziel, unseren Gästen ein noch breiteres Angebot mit spannenden Projekten  bieten zu können.

Der Tag, die Projekte und die vielen interessanten Gespräche haben uns in der Entscheidung bestätigt. Für alle Teilnehmer und Gäste war der ArduinoDay 2015 ein großer Spaß!

Neben der Vorstellung von Projekten und vielen Vorträgen rund um das Thema Arduino wurde viel gebastelt und gelernt. Hier gilt das Lob und der Dank an das engagierte Team der Hochschule Niederrhein! Inbesondere das Angebot für Anfänger im Bereich Mikrocontroller und Elektronik war hervorragend.

Wir werden nun im Lab die HoNinos zum Leben erwecken.

Wir freuen uns auf den nächsten ArduinoDay 2016 zusammen mit den Studenten und Mitarbeitern der Hochschule Niederrhein in Krefeld.

Neue Flyer für das GarageLab

Das Lab ist in den letzten drei Jahren sehr gewachsen. Gewachsen an Maschinen und Werkzeuge. Gewachsen an Mitgliedern und vor allem an Projekten, Ideen und Veranstaltungen. Zeit also, dies auch nach außen zu tragen.

Damit das GarageLab nach Veranstaltungen und Workshops besser in Erinnerung bleibt, haben wir einen neuen Handzettel entworfen. Ganz im Sinne des GarageLab lädt der Flyer auf der Vorderseite dazu ein, sein eigenes Projekt schon mal auf Isometriepapier zu zeichnen. Auf der Rückseite sind die Angebote des Fablabs, die euch für die Fertigstellung zur Verfügung stehen, nochmal zusammengefasst.

Flyer des GarageLab

 

Ein Schuldirektor zum Anbeißen

Eine kleine Mail erreichte uns Ende November von einem Vater Cookie Ausstecher für das JKG Schulprojektaus Neuss:

Ihr habt doch einen schicken 3D-Drucker und im Internet gezeigt, daß man mit dem Drucker eigene Ausstecher machen kann. Und ich mache da so eine Koch-AG in der Schule von meinem Sohn und wir haben “Kekse” auf dem Programm. Bestünde irgendeine Möglichkeit, eine besondere Ausstechform zu bekommnen?

Für ein Schulprojekt? Na klar!

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11. Repair Café als Aktion zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung

Das 11. Repair Café des GarageLab e.V. am 29.11.2014 von 14 – 18 Uhr findet diesmal als eine von vielen Aktionen im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung statt.

„Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht.“ – Unter diesem Motto findet jährlich die Europäische Woche der Abfallvermeidung statt. In Deutschland geht sie 2014 in die fünfte Runde. Über diesen Link gelangen Sie zur Pressemitteilung der Stadt Düsseldorf:
Düsseldorf setzt Zeichen in Sachen Abfallvermeidung

Viele weitere Informationen, wie z.B. eine Deutschlandkarte mit allen stattfindenden Aktionen, finden Sie unter diesem Link.

Europaweit werden letztendlich mehrere Tausend Aktionen durchgeführt! Wer sich für Aktionen unserer europäischen Nachbarn interessiert, der ist herzlich eingeladen, unter http://www.ewwr.eu/actions einmal auf andere EU-Länder zu klicken.

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Im Test-Lab: Der Kiwi-3D von Sharebot

Neben unseren eigenen 3D-Druckern und den Drucker unserer Mitglieder, haben wir die Gelegenheit bekommen, einen neuen Kandidaten im Lab testen zu dürfen. Den Kiwi-3D der italienischen Firma Sharebot. Dieser kleine Drucker stieg mutig in den Ring gegen unseren Ultimaker 2 und auch gegen den – nun etwas betagten – Mendelparts Orca.Ein etwas unfairer Vergleich vielleicht, denn die beiden Kontrahenten kämpfen in einer ganz anderen (Preis-)Gewichtsklasse, denn der Kiwi-3D kostet nur 696 EUR. Weiterlesen

Die Zukunft der Repair Cafés

Am 11. Okotber 2014 lud die in München ansässige Stiftungsgemeinschaft Anstifung & Ertomis die Organisatoren von Repair Cafés deutschlandweit zu einem eintägigem Vernetzungstreffen und Gedankenaustausch. In großzügiger Atmosphäre des Deutschen Museums diskutierten ungefähr 100 VertreterInnen der inzwischen ca. 130 (!) aktiven Repair Cafés in Deutschland neben Gründungsproblemen und Haftungsfragen vor allem regionale Kooperationen und Öffentlichkeitsarbeit. Um es direkt vorweg zu nehmen: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, und das, obwohl obwohl sie mit der Nachricht eröffnete, dass die Stiftungsgermeinschaft Anstiftung & Ertomis als Stimme und Unterstützerin der deutschen Repair-Café-Szene in Zukunft nicht mehr mit der niederländischen Stichtig Repair Café zusammenarbeiten werde. Während die niederländische Stichtig als Gründerin der Repair Cafés weiterhin ihre Corporate Identity der RCs pflegt, möchte die Stiftungsgermeinschaft Anstiftung & Ertomis jede lokale Initiative unterstützen, auch dann, wenn diese ihre Veranstaltung beispielsweise “Reparatur-Keller” nennt.

In naher Zukunft wird nun mit Hilfe der Stiftungsgemeinschaft eine zentrale Kommunikations- und Austauschplattform für die deutschen Repair Cafés aufgebaut. Davon sollten nicht nur RC-Neugründungsinitiativen und regionale Kooperationen von RCs mit offenen Werkstätten sowie anderen Trägern profitieren, sondern vor allem auch alle Nutzer und Besucher von Repair Cafés, die auf der Suche nach dem nächsten Termin in ihrer Nähe sind.

Darüber hinaus wurde in München mit heißer Nadel ein Repair-Café-Manifest verfasst, dass nicht nur dem Selbstverständnis der Initiativen dienen möchte, sondern sich auch als gesellschaftspolitische Stellungnahme für bewußteren Konsum und gegen geplante Obsoleszenz versteht.

Am Ende gab es noch eine Podiumsdiskussion mit Andrea Baier (Anstiftung), Sepp Eisenriegler (R.U.S.Z. Wien), Prof. Dr. Wolfgang Heckl (Deutsches Museum), Mathias Huisken (ifixit.com), Dr. Christian Kreiß (Autor “Geplanter Verschleiß”) und Stefan Schridde (Initiator Verbraucherschutzportal MURKS? NEIN DANKE!).

RC_Treffen_08