Impressionen vom 1. Repair Cafe in Düsseldorf

Logo der Stiftung Repair Cafe

Am 24. November war es soweit: Das erste Repair Cafe in Zusammenarbeit mit der GarageBilk startete pünktlich um 15:00 im GarageLab.

Wir wollten ja erstmal das Konzept ausprobieren, hatten großen Bammel und durch den Raum schwappte eine Mischung aus Adrelanin, blanker Panik und freudiger Naivität. Deswegen hatten wir auch beschlossen, die Veranstaltung nicht nenneswert zu bewerben.

Und um es vorweg zu nehmen: Sowohl für unsere zahlreichen Gäste, Helfer und Mitglieder war es ein großer Erfolg. Voller Überraschungen, spannenden Gesprächen und erstaunlich vielen Lösungen, konventioneller als auch unkonventioneller Natur.

Dass dann auch noch der WDR mit einem Kamerateam erschien, war das kleinste Problem.

Im Laufe des Nachmittags und frühen Abends kamen nicht nur viele Gäste mit defekten Geräten aller Art, sondern wir konnten gemeinsam mit ihnen und den Helfern viel mehr reparieren als je gehofft. Hier die Fakten:

  • 16 (!!!) reparierte Geräte … wobei … so ganz wissen wir das nicht mehr. Wir wissen jetzt, warum man unbedingt Reparatur-Zettel ausfüllen sollte. Dies ging im allgemeinen Trubel irgendwann unter.
  • 2 Nicht reparierbar
  • 4 Workarounds bzw. Fehler gefunden und das genaue Ersatzteil konnte bestimmt werden

Ein besonderer Dank geht an unsere Freunde vom Niemandsland und dem Chaosdorf sowie den Gästen, die sich spontan an die Reparatur von mitgebrachten Dingen machten.

Wir kommen wieder. In Düsseldorf. Sehr bald. Mit einem noch breiterem Themenspektrum.

 

Spekulatius reloaded

Nach dem erfolgreichem Experiment mit Fimo sind viele neue Ideen geboren worden, wie man die Vorteile des 3D-Drucks mit bekannten Verfahren und Materialen verbinden kann. Und da Weihnachten – zumindest für den Einzelhandel – vor der Tür steht, bietet sich die Kombination aus traditioneller Backkunst und dem 3D-Druck gerade zu an.

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Backe, Backe, Drucken: 3D-Print & Fimo

“Wir brauchen schnell 30 Magnethalter für unser Whiteboard. Mit unserem Logo!”

Die 3D-Zeichnung ist schnell erstellt. Nur wie produzieren? In so kurzer Zeit?

Natürlich kommt bei so einer Aufgabenstellung in einem FabLab der 3D-Druck in den Kopf. Nur 30 Stück kosten Energie, Material und auf jeden Fall sehr viel Zeit.

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Fächer suchen Inhalt

Danke für die freundliche Spende von Christian. Nun haben wir endlich praktische Fächer, um dort Kleinteile für unsere Handwerkstatt unterzubringen.

Nur sind Fächer nahezu leer. Wir suchen deswegen nach Schrauben (Holz, Metrisch), Muttern, Unterlegscheiben, Dübeln, Lüsterklemmen usw. Der übliche Kleinkram, der in jeder guten Werkstatt zu finden ist und mit Sicherheit auch in Eurem Keller sein Dasein fristet.

Deswegen bitten wir Mitglieder und Besucher um diese Spenden.

Also: Auf geht’s in den Keller, Tüten gepackt und ab damit ins GarageLab.

„Open FabLab“

„Open FabLab“ – offener Bastelabend und 3D-Druck

reinschauen, Staunen, mitmachen, Fragen, vernetzen!

Jeden 2. und 4. im Dienstag im Monat ist das GarageLab offen für alle! Komm’ einfach vorbei und sehe mit eigenen Augen, was wir machen. Und wie wir es machen. 100% kostenlos und mit absolutem “Neugierbefriedigungsfaktor“.

Spreche mit unseren Mitgliedern, hole Dir Tipps und Anregungen für Deine Projekte bei einem Kaffee oder bringe einfach Dein Werkstück gleich mit.

Ungezwungen, locker und vor allem sehr kommunikativ geht das Open FabLab meist bis spät in den Abend. Dabei wird gezeichnet, modelliert, gesägt, gedruckt, genäht, gelötet, gesponnen – gelacht!

Und wenn Du nicht nur Dienstags unser Schaffen bestaunen willst, sondern auch ein Teil unseres Vereins werden willst, dann kannst Du vor Ort gleich Mitglied werden.

Also: Einfach vorbeikommen und mitmachen – jeden 2. und 4. Dienstag im Monat ab 19 Uhr!

Neu in der Werkstatt: Dekupiersäge

Gefahrenklasse: Gelb

Status: Leihgabe von Holger Prang

Beschreibung:
Was für uns Kinder die Laubsäge war, ist für den GarageLab-Profi die Dekupiersäge. Oder für die digitalen Zeitgenossen: Ein Old-School-2D-Plotter. Feine, runde, krumme und enge Schnitte in Holzplatten sind ein Kinderspiel. Primär können Holzplatten hiermit geschnitten werden. Durch die Anbringung von Löchern sind auch feine Schnitte innerhalb einer Platte möglich. Materialen: Holz und dünne Metallbleche (1mm)

Sicherheitshinweise:

  • Verwende die Maschine niemals wenn Du alleine im Lab bist!
  • Lass Dir die Einrichtung von einem erfahrenen Mitglied vor der ersten Verwendung erklären. D.h. Wahl des richtigen Sägeblatts, Auswahl des Materials, Vorschubgeschwindigkeit und Erkennung von etwaigen anderen Gefahrenquellen (z.B. Flattern oder Verkanten)
  • Trage kein langärmlige Kleidung oder andere lose Gegenstände (z.B. Ketten oder Armringe), die sich mit dem Sägeblatt verhaken können

Nutzungseinschränkung / Regeln:

  • Wer diese Maschine verwendet, ist für die Wiederbeschaffung von abgenutzten Sägeblättern auf eigene Kosten verantwortlich
  • Die Maschine darf – inbesondere bei Metallen – nur mit scharfen Blättern und geringem Vorschub betrieben werden. You ruin it = You PAY it!