Unsere neue Tischkreissäge

Das schöne an einem FabLab ist auch, dass man gemeinsam Maschinen kaufen kann, die so groß sind, dass sie nicht in den heimischen Keller passen und ansonsten auch das eigene Budget strapazieren würden.

Wesentlicher Baustein einer Holzwerkstatt ist natürlich eine Kreissäge. Unsere alte Baumarkt-Maschine war zwar für den Anfang einigermaßen geeignet, aber Genauigkeit, Schnittbild und nutzbare Maße waren sehr beschränkt. Deswegen haben wir im November 2015 beschlossen, endlich eine professionelle Maschine zu beschaffen.

Wir wurden nach längerer Suche bei Maschinenhandel Meyer in Göttingen fündig. Die Anforderungen waren:

  • Gutes Schnittbild
  • Geringe Vibrationen
  • Rolltisch, um die Werkstücke sauber schneiden zu können
  • Großer Arbeitstisch
  • 230 V Versorgung, um uns den Elektriker zu sparen

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Im Test-Lab: Der Kiwi-3D von Sharebot

Neben unseren eigenen 3D-Druckern und den Drucker unserer Mitglieder, haben wir die Gelegenheit bekommen, einen neuen Kandidaten im Lab testen zu dürfen. Den Kiwi-3D der italienischen Firma Sharebot. Dieser kleine Drucker stieg mutig in den Ring gegen unseren Ultimaker 2 und auch gegen den – nun etwas betagten – Mendelparts Orca.Ein etwas unfairer Vergleich vielleicht, denn die beiden Kontrahenten kämpfen in einer ganz anderen (Preis-)Gewichtsklasse, denn der Kiwi-3D kostet nur 696 EUR. Weiterlesen

Das Lab wächst!

Mit nunmehr über 40 Mitgliedern, zahllosen neuen Maschinen, Werkzeugen und einer Vielzahl an neuen Ideen wurde eines immer knapper: der Platz.

Die neue Aufteilung im Lab

Eine neue Garage und somit mehr Platz für Maschinen und Werkzeuge

Aus diesem Grund haben wir endlich eine weitere Garage angemietet, die unseren Mitgliedern als Lagerbereich für ihre Projekte dienen wird. Noch fehlen dort die Regale um alles zu verstauen, im Lab sieht man den gewaltigen vorher-nachher-Unterschied aber schon jetzt!

Danke an alle Helfer am Wochenende, die in stundenlanger Arbeit alles – aber auch wirklich alles – auf den Kopf gestellt, gesäubert und besser organisiert haben. Dies sind: Katharina, Oliver, Dino, Markus und Christian!

 

Hack a helping hand: Dritte Hand mit Kühlmittelschlauch

Elektronik-Löten ist eine Arbeit, bei der kleine und kleinste Teile zusammengefügt werden müssen. Hierzu ist eine dritte Hand ein wichtiges Werkzeug. Nur sind die kleinen käuflichen Geräte sperrig, unhandlich, teuer und letztendlich in der Regel nervig.

HackAHand

Also in der Bastelkiste gegraben, zwei Kühlmittelschläuche gefischt, ein Brett und zwei Krokoklemmen mit Repair-Knete verbunden. Fertig ist die flexible, praktische und billige Hand. Und im Garage-Lab nun für Elektronik-Arbeiten verfügbar.

Keine heisse Luft: Neue Werkzeuge

So freut man sich über überraschende Pakete, die eines Morgens im GarageLab lagen.

Denn das Paket kam von Steinel und enthielt überaus nützliche Werkzeuge, die auch sofort in Betrieb genommen wurden und für unsere Werkstatt und für unsere Mitglieder von großem Nutzen sind.

Die kleine (akku-betriebene) Heißklebe-Pistole wurde sofort für ein laufendes Projekt unter Beschlag genommen. Schnell aufgeheizt und durch die Düse sehr gut dosierbar.

Noch interessanter ist der Einsatz des kleinen Heißluftgebläses. So konnten ratz-fatz zwei Plastik-Teile mittels Plastikschweißen verbunden werden. Durch die sehr kleine Austrittsdüse und auch der eingebauten LED ging dies deutlich schneller von der Hand.

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Unsere Werkstatt wächst auch im neuen Jahr

Durch den Radiobericht des WDR wurde Dietmar Thrun auf uns aufmerksam. Neben weiteren schönen und nützlichen Spenden hat er aus seinem Fundus viele Kleinwerkzeuge überlassen, die wir sehr zu schätzen wissen und damit schneller und mit weniger Mühen unsere Projekte durchführen können.

Für den Ausbau unser Handwerkstatt konnten wir zusätzlich eine stabile und große OSB-Arbeitsplatte abholen. Sie wird hoffentlich bald die Grundlage für unsere vergrößerte Arbeitsbank werden. Danke an Ask Next Door via Share & Care!

Auch Kleinvieh macht Freude

Eine ordentliche Werkstatt braucht auch viel Kleinzeug. Schrauben, Nägel, Dübel und die vielen kleinen Nubsis ohne die Adhoc-Projekte nicht funktionieren.

Und so hat ein freundlicher Spender seine gesammelten Werte dem GarageLab vermacht. Damit füllen sich unsere Regale zusehens, so dass Mitglieder Ihre Projekte besser umsetzen können.

Natürlich freuen wir uns aber auch weiterhin über Spenden an Werkzeugen und Kleinmaterial. Bringt sie einfach Dienstags mit.

Neu in der Werkstatt: Dekupiersäge

Gefahrenklasse: Gelb

Status: Leihgabe von Holger Prang

Beschreibung:
Was für uns Kinder die Laubsäge war, ist für den GarageLab-Profi die Dekupiersäge. Oder für die digitalen Zeitgenossen: Ein Old-School-2D-Plotter. Feine, runde, krumme und enge Schnitte in Holzplatten sind ein Kinderspiel. Primär können Holzplatten hiermit geschnitten werden. Durch die Anbringung von Löchern sind auch feine Schnitte innerhalb einer Platte möglich. Materialen: Holz und dünne Metallbleche (1mm)

Sicherheitshinweise:

  • Verwende die Maschine niemals wenn Du alleine im Lab bist!
  • Lass Dir die Einrichtung von einem erfahrenen Mitglied vor der ersten Verwendung erklären. D.h. Wahl des richtigen Sägeblatts, Auswahl des Materials, Vorschubgeschwindigkeit und Erkennung von etwaigen anderen Gefahrenquellen (z.B. Flattern oder Verkanten)
  • Trage kein langärmlige Kleidung oder andere lose Gegenstände (z.B. Ketten oder Armringe), die sich mit dem Sägeblatt verhaken können

Nutzungseinschränkung / Regeln:

  • Wer diese Maschine verwendet, ist für die Wiederbeschaffung von abgenutzten Sägeblättern auf eigene Kosten verantwortlich
  • Die Maschine darf – inbesondere bei Metallen – nur mit scharfen Blättern und geringem Vorschub betrieben werden. You ruin it = You PAY it!