Impressionen vom ArduinoDay 2015

Die Arduino-Plattform entwickelt sich immer mehr zum Standard, wenn es darum geht, Ideen und Projekte mit Mikrocontrollern umzusetzen. Dabei besticht sie durch die flache Lernkurve für Anfänger und gleichzeitig durch die große Möglichkeiten in eigenen Projekten. Wenn etwas gemessen oder gesteuert werden soll, ist der Arduino stets ein treuer Begleiter.

Nachdem der erste ArduinoDay VollesHaus2014 im Lab bereits ein großer Erfolg war, haben wir uns 2015 der Hochschule Niederrhein in Krefeld angeschlossen. Mit dem Ziel, unseren Gästen ein noch breiteres Angebot mit spannenden Projekten  bieten zu können.

Der Tag, die Projekte und die vielen interessanten Gespräche haben uns in der Entscheidung bestätigt. Für alle Teilnehmer und Gäste war der ArduinoDay 2015 ein großer Spaß!

Neben der Vorstellung von Projekten und vielen Vorträgen rund um das Thema Arduino wurde viel gebastelt und gelernt. Hier gilt das Lob und der Dank an das engagierte Team der Hochschule Niederrhein! Inbesondere das Angebot für Anfänger im Bereich Mikrocontroller und Elektronik war hervorragend.

Wir werden nun im Lab die HoNinos zum Leben erwecken.

Wir freuen uns auf den nächsten ArduinoDay 2016 zusammen mit den Studenten und Mitarbeitern der Hochschule Niederrhein in Krefeld.

Ein Schuldirektor zum Anbeißen

Eine kleine Mail erreichte uns Ende November von einem Vater Cookie Ausstecher für das JKG Schulprojektaus Neuss:

Ihr habt doch einen schicken 3D-Drucker und im Internet gezeigt, daß man mit dem Drucker eigene Ausstecher machen kann. Und ich mache da so eine Koch-AG in der Schule von meinem Sohn und wir haben “Kekse” auf dem Programm. Bestünde irgendeine Möglichkeit, eine besondere Ausstechform zu bekommnen?

Für ein Schulprojekt? Na klar!

Weiterlesen

Impressionen vom Arduino Day 2014

ArduinoDay2014 (3)Am 29.03.2014 war es soweit: Der weltweit erste und gemeinsame Tag um den Geburtstag der Prototyping Plattform Arduino zu feiern.

Mit einem großen Programm haben auch wir mitgefeiert und konnten die vielen interessierten Besucher hoffentlich für das Thema begeistern. Wobei wir natürlich auch von den mitgebrachten Projekten überaus überrascht und angetan waren.

In unserer Werkstatt wurde fleißig gebastelt und diskutiert. Unsere Mitglieder Rainer und Alexander hatten alle Hände voll zu tun. Daneben präsentierte Robert eine ganze Armada an Gadgets, Robotern, Beispielen und Teilen aus dem Fundus. So blinkte und piepte es überall lichterloh.ArduinoDay2014 (1)

Christian demonstrierte derweil die Möglichkeiten zur Spieleentwicklung mit kapazitiven DIY-Sensoren, während Holger einen Vortrag zum Thema Multitasking mit dem Arduino gab.

Und parallel experimentierten ein Duzend Schüler zusammen mit unseren Freunden von MachinaEx im Rahmen der Veranstaltung Hack-Your-School an spannenden Schaltungen und Spielen.ArduinoDay2014 (8)

So wurde eine Menge geredet, gebastelt und leckerer Kaffee und Kuchen brachte die verbrannten Kalorien schnell zurück.

Bis zum nächsten Mal: ArduinoDay #2015!

 

Impressionen vom Workshop Abformtechnik und Kleinserien

Bei hohen Temperaturen sollte man ins Freibad gehen. Oder in das kühlere GarageLab. Einen ganzen Sonntag Nachmittag trafen sich sieben interessierte Kreative und Bastler zum ersten Workshop ‘Abformtechnik und Kleinserien’.

Dabei wurden viele Themen mit praktischen Versuchen ausprobiert und häufig sehr erfolgreich ausgeführt. Gleichzeitig wurden im Team wertvolle Erfahrungen und Tipps ausgetauscht. Und sei es auch nur, dass einige Abformmassen hohe Temperaturen gar nicht mögen.

Weiterlesen

Nachbetrachtung: Wir bauen einen RepRap-3D-Drucker

Was am 27. Oktober 2012 um 09:00 Uhr mit dem Aufbau begann und um ca. 20:00 Uhr am darauf folgenden Sonntag endete war fraglos ein besonderes Wochenende für das GarageLab Düsseldorf, ebenso für den Coworking Space und die GarageBilk, ja für alle Beteiligten. Soeben war der erste 3D-Drucker-Bauworkshop in Düsseldorf mit Hilfe vieler unermüdlicher Hände erfolgreich über die Bühne gegangen; und das als erst zweite Veranstaltung des GarageLab überhaupt! Doch im einzelnen, was war geschehen?

Im Frühjahr 2012 hatte das GarageLab Kliment Yanev  und Joachim Glauche eingeladen, einen Prusa/Mendel-Bauworkshop im Herbst bei uns durchzuführen.

Als es dann Ende Oktober soweit war, brachten die beiden RepRap-Experten, die zuvor schon in Berlin, Eindhoven und Köln mit sogenannten „Buildpartys“ für Furore in der Szene gesorgt hatten, noch insgesamt drei prominente Überraschungsgäste als Instruktoren zum Workshop mit. Ruben Lubbes und Nathan Zadoks aus den Niederlanden sowie Josef Prusa, der Entwickler des Druckers aus Prag, ließen es sich nicht nehmen den Workshop durch ihre Fachkenntnisse zu bereichern.

So zeigte ein internationales Team im GarageLab in angenehm unhektischer Atmosphäre und mit liebevoll selbstgekochter vegetarischer Küche, wie man das neueste Modell der 3D-Drucker aus der Familie der Mendel-RepRaps unfallfrei zusammenbaut. Die 5 Experten unterwiesen insgesamt 7 Bauteams, die aus unterschiedlichster deutscher Provenienz teilweise weit angereist waren, in der fachgerechten Montage des brandneuen „Prusa I3“.

Prusa-I3 Workshop 2012/ GarageLab Düsseldorf

Prusa-I3 Workshop 2012/ GarageLab Düsseldorf

Hervorzuheben ist die gute Organisation der Workshop-Leitung, die sich z.B. dadurch zeigte, dass die vorhandenen Werkzeuge durch geschickte Verteilung effektiv genutzt werden konnten. So gelang es den Instruktoren den straffen Zeitplan trotz sehr ambitionierter Inhalte optimal einzuhalten. Eine Tatsache, von der spätestens am zweiten Tag alle Kursteilnehmer profitierten, weil so immer noch reichlich Zeit vorhanden war, Slic3r und Pronterface zu erklären sowie die Ansteuerung aller Drucker in Ruhe zu testen. Es blieb sogar noch eine Stunde für eine erste Einführung in die Welt des CAD. Am Abend konnte man reihenweise in glückliche Teilnehmergesichter blicken. Was kann es für die Veranstalter schöneres geben?

Prusa-I3 Workshop 2012/ Printed Object

Prusa-I3 Workshop 2012/ Printed Object

Nachbetrachtung: CAD mit Rhinoceros 3D

Am 13. Dezember 2012 fand in unserer Workshop-Reihe die erste Softwareschulung statt. Mit insgesamt 5 interessierten Teilnehmern hatte der Workshop seine Maximalbelegung erreicht. Vom neugierigen Einsteiger bis zum erfahrenen Visualisierer waren Anwender mit unterschiedlichstem Backround vertreten. Weiterlesen

Impressionen vom 1. Repair Cafe in Düsseldorf

Logo der Stiftung Repair Cafe

Am 24. November war es soweit: Das erste Repair Cafe in Zusammenarbeit mit der GarageBilk startete pünktlich um 15:00 im GarageLab.

Wir wollten ja erstmal das Konzept ausprobieren, hatten großen Bammel und durch den Raum schwappte eine Mischung aus Adrelanin, blanker Panik und freudiger Naivität. Deswegen hatten wir auch beschlossen, die Veranstaltung nicht nenneswert zu bewerben.

Und um es vorweg zu nehmen: Sowohl für unsere zahlreichen Gäste, Helfer und Mitglieder war es ein großer Erfolg. Voller Überraschungen, spannenden Gesprächen und erstaunlich vielen Lösungen, konventioneller als auch unkonventioneller Natur.

Dass dann auch noch der WDR mit einem Kamerateam erschien, war das kleinste Problem.

Im Laufe des Nachmittags und frühen Abends kamen nicht nur viele Gäste mit defekten Geräten aller Art, sondern wir konnten gemeinsam mit ihnen und den Helfern viel mehr reparieren als je gehofft. Hier die Fakten:

  • 16 (!!!) reparierte Geräte … wobei … so ganz wissen wir das nicht mehr. Wir wissen jetzt, warum man unbedingt Reparatur-Zettel ausfüllen sollte. Dies ging im allgemeinen Trubel irgendwann unter.
  • 2 Nicht reparierbar
  • 4 Workarounds bzw. Fehler gefunden und das genaue Ersatzteil konnte bestimmt werden

Ein besonderer Dank geht an unsere Freunde vom Niemandsland und dem Chaosdorf sowie den Gästen, die sich spontan an die Reparatur von mitgebrachten Dingen machten.

Wir kommen wieder. In Düsseldorf. Sehr bald. Mit einem noch breiterem Themenspektrum.

 

Auf Tour bei der beyond tellerrand

Das GarageLab ist auf Tour gegangen um unsere Ideen und Technologien einem breiteren und neuem Publikum vorzustellen. Und die Resonanz war beeindruckend. 300 Teilnehmer der Beyond Tellerrand 2012 konnten in den Vortragspausen im Vorraum des Capitol einen ersten Eindruck gewinnen.

Ausgerüstet mit 3D-Drucker, Flyern und einer großen Auswahl unserer Demo-Teile konnten wir unzählige interessante und inspiriende Gespräche mit den Teilnehmern führen und in Form von kleinen gedruckten Space-Invaders-Figuren sogar Produkte dieser faszinierenden Technologie mitgeben.

Vielen Dank an dieser Stelle an Marc Thiele, der uns die Möglichkeit zur Präsentation gegeben hat.