Ausprobiert: Makrolon im 3D-Druck

Unser Mitglied Martin hat ein neues Filament für unseren Ultimaker organisiert: Polycarbonat. Oder besser bekannt unter dem Markennamen Makrolon von Covestro. Noch nie verwendet? Doch! Jede CD ist aus diesem Material.

Die Eigenschaften sind sehr verheißungsvoll: Sehr hohe Festigkeit, brilliante Transparenz und temperaturbeständig (bis zu 110° Grad) und dazu noch mit einer sehr angenehmen Haptik. Doch wie viele andere Filamente hatten wir natürlich unsere übliche Skepsis. Ob es wohl auf dem Druckbett haftet. Wenn ja, wie? Tritt übles Warping wie bei ABS auf? Schmiert es beim Druck? Haften die Layer?

Gefragt. Gekauft. Getestet.

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Nachbetrachtung: Wir bauen einen RepRap-3D-Drucker

Was am 27. Oktober 2012 um 09:00 Uhr mit dem Aufbau begann und um ca. 20:00 Uhr am darauf folgenden Sonntag endete war fraglos ein besonderes Wochenende für das GarageLab Düsseldorf, ebenso für den Coworking Space und die GarageBilk, ja für alle Beteiligten. Soeben war der erste 3D-Drucker-Bauworkshop in Düsseldorf mit Hilfe vieler unermüdlicher Hände erfolgreich über die Bühne gegangen; und das als erst zweite Veranstaltung des GarageLab überhaupt! Doch im einzelnen, was war geschehen?

Im Frühjahr 2012 hatte das GarageLab Kliment Yanev  und Joachim Glauche eingeladen, einen Prusa/Mendel-Bauworkshop im Herbst bei uns durchzuführen.

Als es dann Ende Oktober soweit war, brachten die beiden RepRap-Experten, die zuvor schon in Berlin, Eindhoven und Köln mit sogenannten „Buildpartys“ für Furore in der Szene gesorgt hatten, noch insgesamt drei prominente Überraschungsgäste als Instruktoren zum Workshop mit. Ruben Lubbes und Nathan Zadoks aus den Niederlanden sowie Josef Prusa, der Entwickler des Druckers aus Prag, ließen es sich nicht nehmen den Workshop durch ihre Fachkenntnisse zu bereichern.

So zeigte ein internationales Team im GarageLab in angenehm unhektischer Atmosphäre und mit liebevoll selbstgekochter vegetarischer Küche, wie man das neueste Modell der 3D-Drucker aus der Familie der Mendel-RepRaps unfallfrei zusammenbaut. Die 5 Experten unterwiesen insgesamt 7 Bauteams, die aus unterschiedlichster deutscher Provenienz teilweise weit angereist waren, in der fachgerechten Montage des brandneuen „Prusa I3“.

Prusa-I3 Workshop 2012/ GarageLab Düsseldorf

Prusa-I3 Workshop 2012/ GarageLab Düsseldorf

Hervorzuheben ist die gute Organisation der Workshop-Leitung, die sich z.B. dadurch zeigte, dass die vorhandenen Werkzeuge durch geschickte Verteilung effektiv genutzt werden konnten. So gelang es den Instruktoren den straffen Zeitplan trotz sehr ambitionierter Inhalte optimal einzuhalten. Eine Tatsache, von der spätestens am zweiten Tag alle Kursteilnehmer profitierten, weil so immer noch reichlich Zeit vorhanden war, Slic3r und Pronterface zu erklären sowie die Ansteuerung aller Drucker in Ruhe zu testen. Es blieb sogar noch eine Stunde für eine erste Einführung in die Welt des CAD. Am Abend konnte man reihenweise in glückliche Teilnehmergesichter blicken. Was kann es für die Veranstalter schöneres geben?

Prusa-I3 Workshop 2012/ Printed Object

Prusa-I3 Workshop 2012/ Printed Object

Schnelle Schokolade fürs Herz

Mit unseren 3D-Druckern haben wir ja schon viele Experimente gemacht. Diesmal gehen wir einen Schritt weiter: Schokolade!

Anstelle der Verwendung von 3D-Plastik-Teilen als Negativ für eine Form, haben wir diesmal das Wunsch-Produkt schnell gedruckt und dann mit klassischen Verfahren in Silikon abgeformt.

Tja, und was liegt da in Düsseldorf näher, als sich eine kleine Fortuna-Tafel zu wünschen? Gezeichnet in 5 Minuten, gedruckt in 20.

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Auf Tour bei der beyond tellerrand

Das GarageLab ist auf Tour gegangen um unsere Ideen und Technologien einem breiteren und neuem Publikum vorzustellen. Und die Resonanz war beeindruckend. 300 Teilnehmer der Beyond Tellerrand 2012 konnten in den Vortragspausen im Vorraum des Capitol einen ersten Eindruck gewinnen.

Ausgerüstet mit 3D-Drucker, Flyern und einer großen Auswahl unserer Demo-Teile konnten wir unzählige interessante und inspiriende Gespräche mit den Teilnehmern führen und in Form von kleinen gedruckten Space-Invaders-Figuren sogar Produkte dieser faszinierenden Technologie mitgeben.

Vielen Dank an dieser Stelle an Marc Thiele, der uns die Möglichkeit zur Präsentation gegeben hat.

Austellungsbesuch: “The Machine – Designing a New Industrial Revolution”

Nach der industriellen Revolution befinden wir uns gerade am Anfang einer weiteren Revolution, bei der Designer neue Materialien, Systeme und Maschinen abseits der Massenprodukte entwickeln. Die Ausstellung “The Machine – Designing a New Industrial Revolution” in Genk, Belgien gab einen Überblick über aktuelle Designprojekte auf diesem Gebiet. Weiterlesen

Backe, Backe, Drucken: 3D-Print & Fimo

“Wir brauchen schnell 30 Magnethalter für unser Whiteboard. Mit unserem Logo!”

Die 3D-Zeichnung ist schnell erstellt. Nur wie produzieren? In so kurzer Zeit?

Natürlich kommt bei so einer Aufgabenstellung in einem FabLab der 3D-Druck in den Kopf. Nur 30 Stück kosten Energie, Material und auf jeden Fall sehr viel Zeit.

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„Open FabLab“

Open FabLab

reinschauen, Staunen, mitmachen, Fragen, vernetzen!

Jeden 2. Dienstag im Monat ist das GarageLab offen für alle! Komm’ einfach vorbei und sehe mit eigenen Augen, was wir machen. Und wie wir es machen. 100% kostenlos und mit absolutem “Neugierbefriedigungsfaktor“.

Spreche mit unseren Mitgliedern, hole Dir Tipps und Anregungen für Deine Projekte bei einem Kaffee oder bringe einfach Dein Werkstück gleich mit.

Ungezwungen, locker und vor allem sehr kommunikativ geht das Open FabLab meist bis spät in den Abend. Dabei wird gezeichnet, modelliert, gesägt, gedruckt, genäht, gelötet, gesponnen – gelacht!

Und wenn Du nicht nur unser Schaffen bestaunen willst, sondern auch ein Teil unseres Vereins werden willst, dann kannst Du vor Ort gleich Mitglied werden.

Also: Einfach vorbeikommen – jeden 2. Dienstag im Monat ab 19 Uhr!